Viel Wärme, ein schwieriger März und ein gelungener Weg zurück
- Beteiligte
- LenaTom
- Quelle
- Zeitraum
- 02.01.2026 bis 28.06.2026
- Umfang
- 1.925 Nachrichten, Analyse „Tiefenanalyse“
- Erstellt am
- 01.07.2026
- Bericht-Nr.
- BEISPIEL
Dieser Bericht wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt. Kennzahlen sind exakt berechnet; die inhaltliche Einordnung ist eine KI-gestützte Einschätzung, keine Diagnose und kein Gutachten. Alle Zitate wurden automatisch auf ihr wörtliches Vorkommen im Chat geprüft.
Vertraulich – nur für die Person bestimmt, die diesen Bericht bestellt hat.
1Auf einen Blick
Über weite Strecken wertschätzend, humorvoll und zugewandt. Unter äußerem Stress wird die Kommunikation knapper und konfliktanfälliger, erholt sich aber schnell und nachhaltig.
Kernaussagen
- Der Grundton ist warm und verbindlich: Zuneigung, Dank und Humor ziehen sich durch den gesamten Zeitraum.
- Du (Lena) trägst mehr der Gesprächsinitiative (58 % der Anstöße) und stellst rund dreimal so häufig Fragen (13 % gegenüber 4 %).
- Im März fällt die Kommunikation unter Druck sichtbar ab: weniger Nachrichten, langsamere und knappere Antworten von Tom.
- Der Streit vom 11. März folgt einem typischen Muster aus Vorwurf, Rechtfertigung und Rückzug.
- Eure Reparaturfähigkeit ist eine echte Stärke: Die Versöhnung kommt innerhalb eines Tages und mit Verantwortungsübernahme.
- Seit Mai ist die Initiative ausgeglichen, und schwierige Themen werden spürbar konstruktiver besprochen.
Zusammenfassung
Euer Chat zeigt eine Beziehung mit stabilem, warmem Grundton: fast täglich kurze Abstimmungen, viele liebevolle Gesten und gemeinsamer Humor. Zwischen Januar und Juni habt ihr 1.925 Nachrichten ausgetauscht – an jedem einzelnen Tag des Zeitraums. Du (Lena) schreibst etwas mehr (52 %) und stößt die meisten Gespräche an (58 %); Tom antwortet etwas langsamer und knapper.
Im März kippt das Bild: Unter dem Projektdruck von Tom sinkt die Zahl der Nachrichten um fast ein Drittel, seine mittlere Antwortzeit steigt von 6 bis 8 auf 24 Minuten, und du startest fast drei Viertel aller Gespräche. Am 11. März entlädt sich das in einem Streit, in dem beide eher verteidigen als verstehen – mit einer Verallgemeinerung („nie“) auf deiner, Rechtfertigung und Rückzug auf seiner Seite.
Bemerkenswert ist, was danach passiert: Tom entschuldigt sich am nächsten Tag ausdrücklich und übernimmt Verantwortung, ihr führt eine wöchentliche Sonntagsrunde ein, und Entlastung im Alltag wird sichtbar gewürdigt. Im Mai löst ihr eine mögliche Streitfrage um den Besuch bei seinen Eltern vorbildlich: Du benennst dein Befinden ohne Vorwurf, er schlägt einen Kompromiss vor.
Die größte Entwicklungschance liegt darin, Belastungsphasen früher anzusprechen – bevor aus dem Wunsch nach Nähe ein Vorwurf wird – und Erreichbarkeit in stressigen Zeiten bewusst miteinander zu vereinbaren.
2Zahlen & Fakten
Wer schreibt wie viel?
| Vergleich | Lena | Tom | Verteilung |
|---|---|---|---|
| Nachrichten | 995 | 930 | |
| Wörter | 2.993 | 2.072 | |
| Gesprächsanstöße | 160 | 115 | |
| Letztes Wort | 113 | 162 | |
| Fragen | 122 | 39 |
Nachrichten pro Monat
Wann geschrieben wird
Antwortzeit (Median)
Alle Kennzahlen je Person
| Person | Nachr. | Anteil | Wörter/Nachr. | Anstöße | Antwortzeit | Fragen | 0–5 Uhr | Häufige Emojis |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lena | 995 | 52 % | 3,1 | 160 | 3 min | 13 % | 0 % | ❤ 😘 😊 😂 |
| Tom | 930 | 48 % | 2,3 | 115 | 7 min | 4 % | 0 % | 👍 ❤ 😘 😊 |
3Dimensionen der Kommunikation
Skala 0 bis 10: 10 steht für eine sehr günstige, gesunde Ausprägung, 5 für ein gemischtes Bild.
Wertschätzung & Zuneigung
8/10Dank, Komplimente und liebevolle Emojis ziehen sich durch den gesamten Verlauf, auch durch das Alltagsgeplänkel. Tom drückt Wertschätzung seltener in Worten aus, dann aber sehr konkret.
„Danke, dass du heute Morgen den Kaffee gemacht hast, hat mir echt den Tag gerettet ☕“
„Mein Held 😄 Danke dir!“
Hinwendung auf Kontaktangebote
6/10Die meisten Kontaktangebote werden aufgegriffen. In Belastungsphasen antwortet Tom jedoch oft knapp oder verzögert – emotional gemeinte Angebote laufen dann ins Leere.
„Das war keine Ja-Nein-Frage 😅“
„Sorry, hab schon geschlafen. Alles okay bei dir?“
Konflikteinstieg
5/10Konflikte beginnen eher hart: Im März eröffnet eine Verallgemeinerung den Streit. Im Mai gelingt dir dagegen ein sanfter Einstieg über das eigene Befinden – mit spürbar besserem Ergebnis.
„Du bist nie da und ich mach hier alles alleine.“
„Ehrlich gesagt bin ich gerade ziemlich erschöpft und hätte gern ein Wochenende nur für uns.“
Freiheit von destruktiven Mustern
7/10Verachtung oder Abwertung kommen nicht vor. In der Eskalation zeigen sich aber Kritik, Rechtfertigung und Mauern – klar begrenzt auf wenige Situationen im März.
„Ich hab grad echt keinen Kopf für die Diskussion.“
„Das stimmt so nicht. Ich hab am Wochenende den ganzen Einkauf gemacht.“
Reparatur & Versöhnung
8/10Nach dem Streit übernimmt Tom am nächsten Tag Verantwortung und lädt zum Gespräch ein; du nimmst das Angebot sofort an. Die anschließend eingeführte Sonntagsrunde zeigt, dass ihr aus Konflikten Strukturen ableitet.
„Sorry wegen gestern. Ich war total drüber wegen dem Projekt und hab dich abgewürgt.“
„Danke, dass du das schreibst. Ja, lass uns reden ❤️“
Gegenseitigkeit & Initiative
6/10Über den Gesamtzeitraum startest du 58 % der Gespräche und stellst rund dreimal so häufig Fragen. Im März steigt dein Anteil an den Gesprächsanstößen auf rund 72 %; seit Mai ist das Verhältnis ausgeglichen.
„Mir ist aufgefallen, dass du seit ein paar Wochen viel öfter von dir aus schreibst. Das bedeutet mir viel.“
Emotionale Offenheit
7/10Du benennst Gefühle und Bedürfnisse offen, im Konflikt allerdings erst nach dem Vorwurf. Tom zeigt Gefühle seltener direkt, dafür über Taten und gemeinsame Pläne.
„Es geht nicht um den Einkauf, es geht darum, dass ich mich allein fühle.“
„Ich geb mir Mühe 🙂 Du bist mir wichtig.“
Verlässlichkeit im Alltag
7/10Absprachen zu Einkauf, Terminen und Abendplanung funktionieren meist reibungslos. Im März häufen sich kurzfristige Absagen, die du als Muster erlebst.
„Schon wieder? Das ist diese Woche das dritte Mal.“
4Personenprofile
Lena
Du schreibst häufig, warm und mit vielen Emojis, stellst Fragen und hältst den Kontakt im Alltag aktiv. In Belastungsphasen wird dein Ton drängender; dein eigentliches Anliegen – Nähe und Entlastung – kommt dann erst nach einem Vorwurf zur Sprache.
Stärken
- Hohe Beziehungsinitiative und Interesse am Alltag des anderen
- Benennt Gefühle offen
- Nimmt Reparaturangebote sofort an
- Humor auch in angespannten Momenten
Entwicklungsfelder
- Bedürfnisse früher und ohne Verallgemeinerung ansprechen
- Unterstützung konkret erbitten, statt den Mangel zu beschreiben
Erkennbare Bedürfnisse
- Verbundenheit im Alltag
- Das Gefühl, Lasten zu teilen
- Verlässliche Erreichbarkeit
Tom
Tom schreibt knapp und lösungsorientiert und zeigt Zuneigung eher über Taten, Pläne und kurze Gesten. Unter Druck werden Antworten langsamer und einsilbiger; in der Eskalation verteidigt er die Fakten und zieht sich zurück, findet aber zuverlässig den Weg zurück.
Stärken
- Übernimmt Verantwortung nach Konflikten
- Konkrete Wertschätzung
- Sucht bei Streitfragen nach Kompromissen
- Plant gemeinsame Erlebnisse
Entwicklungsfelder
- Kurze emotionale Rückmeldungen auch unter Zeitdruck
- Im Streit erst das Gefühl anerkennen, dann die Fakten klären
Erkennbare Bedürfnisse
- Ruhe und Konzentration in Arbeitsphasen
- Anerkennung des eigenen Beitrags
- Konflikte ohne Vorwurf
5Muster & Dynamik
Mehr Initiative auf deiner Seitehäufig
Du eröffnest die Mehrzahl der Gespräche und hältst sie mit Fragen in Gang; Tom antwortet häufiger, als er selbst anstößt.
Wirkung: Kann sich auf Dauer wie einseitige Beziehungsarbeit anfühlen – seit Mai deutlich ausgeglichener.
„Kommst du heute zum Essen?“
Knappe Antworten unter Druckgelegentlich
In Stressphasen schrumpfen die Antworten von Tom auf wenige Wörter oder ein Emoji. Organisatorisch reicht das, emotional bleibt eine Lücke.
Wirkung: Du fühlst dich weniger gesehen; Missverständnisse entstehen leichter.
„Sorry, wird spät“
Vorwurf, Rechtfertigung, Rückzugselten
Wenn sich Frust aufstaut, kommt er als Verallgemeinerung; darauf folgen Verteidigung und schließlich Rückzug. Das eigentliche Bedürfnis wird zwar ausgesprochen, aber nicht mehr gehört.
Wirkung: Der Konflikt eskaliert schnell, die Klärung wird vertagt.
„Merkst du das überhaupt?“
„Das stimmt so nicht.“
Schnelle Reparatur mit Verantwortunggelegentlich
Nach Spannungen meldet sich innerhalb eines Tages jemand mit Entschuldigung oder Gesprächsangebot, meist Tom.
Wirkung: Konflikte wirken nicht lange nach; das stärkt Vertrauen.
„Können wir heute Abend in Ruhe reden?“
Humor als Brückehäufig
Ironie und Lachen entschärfen kleine Irritationen, ohne sie zu übergehen.
Wirkung: Hält den Ton leicht – solange der Humor das Anliegen nicht verdeckt.
„Gern geschehen 😘 Morgen bist du dran!“
Zuneigung über Pläne und Tatengelegentlich
Tom zeigt Zuneigung vor allem, indem er organisiert und überrascht.
Wirkung: Wird von dir geschätzt; im Alltag kann es Worte aber nicht immer ersetzen.
„Tisch ist reserviert, 19:30 beim Portugiesen 😏“
„Flüge nach Lissabon sind gebucht!! ✈️“
Bedürfnis statt Vorwurfgelegentlich
Ab April formulierst du Wünsche häufiger über dein eigenes Befinden – und erhältst darauf kooperative Antworten.
Wirkung: Senkt die Abwehr und öffnet Raum für Kompromisse.
„Verstehe ich. Was hältst du davon, wenn wir nur Sonntag zum Kaffee hinfahren?“
Wechselwirkungen
Unter Druck zeigt sich zwischen euch ein bekannter Kreislauf aus Nähe-Suchen und Rückzug: Je weniger Tom im Stress erreichbar ist, desto mehr fragst du nach – und je drängender die Nachfragen werden, desto knapper und defensiver fallen seine Antworten aus. Beide reagieren dabei nachvollziehbar auf den jeweils anderen: du auf das Gefühl, allein zu sein, er auf das Gefühl, nicht zu genügen.
Der Ausweg liegt an zwei Stellen: früh und ohne Vorwurf zu sagen, was du brauchst, und auf seiner Seite eine kurze emotionale Rückmeldung, auch wenn für ein langes Gespräch keine Zeit ist. Die Sonntagsrunde und der Umgang mit dem Elternbesuch im Mai zeigen, dass ihr diesen Kreislauf bereits unterbrechen könnt.
6Konflikte
05.03.2026
- Auslöser
- Kurzfristige Absage des gemeinsamen Abendessens – zum dritten Mal in dieser Woche.
- Verlauf
- Du reagierst mit spürbarer Enttäuschung, Tom verweist auf den Projektdruck. Das Gespräch bleibt kurz und ungeklärt.
- Ausgang
- Keine Lösung; die Spannung bleibt bestehen und zeigt sich wenige Tage später erneut.
- Lernchance
- Kleine Enttäuschungen sammeln sich an. Ein früher, ruhiger Austausch über die Belastung hätte den späteren Streit entschärfen können.
„Ich weiß. Das Projekt frisst mich gerade auf.“
11.–12.03.2026
- Auslöser
- Unerledigte Hausarbeit als Anlass, dahinter das Gefühl, mit dem Alltag allein zu sein.
- Verlauf
- Harter Einstieg mit Verallgemeinerung, darauf Rechtfertigung auf der Sachebene. Dein eigentliches Anliegen wird ausgesprochen, aber nicht mehr aufgenommen; Tom beendet das Gespräch.
- Ausgang
- Am Folgetag entschuldigt sich Tom ausdrücklich und schlägt ein ruhiges Gespräch vor, das du annimmst.
- Lernchance
- Das Bedürfnis hinter dem Vorwurf war der Kern. Es zuerst zu nennen, macht Zuhören leichter; eine Pause mit Zeitpunkt statt Abbruch hält die Tür offen.
„Es geht nicht um den Einkauf, es geht darum, dass ich mich allein fühle.“
„Sorry wegen gestern. Ich war total drüber wegen dem Projekt und hab dich abgewürgt.“
09.05.2026
- Auslöser
- Anfrage seiner Eltern für einen Wochenendbesuch, während du erschöpft bist.
- Verlauf
- Du benennst dein Befinden und deinen Wunsch ohne Vorwurf; Tom nimmt das auf und schlägt einen Kompromiss vor.
- Ausgang
- Einigung auf einen kurzen Besuch am Sonntag.
- Lernchance
- Ein Beispiel dafür, wie gut es gelingt, wenn Bedürfnisse früh und klar benannt werden.
„Das ist ein guter Kompromiss, danke dass du mich fragst.“
7Verlauf & Phasen
- Jan–Feb 2026Warm und verspieltViele kleine Liebesbekundungen, gemeinsamer Humor und Pläne. Die Initiative ist annähernd ausgeglichen.8/10
- März 2026Unter DruckProjektstress bei Tom: weniger Nachrichten, langsamere Antworten, Absagen. Der Streit vom 11. März bildet den Tiefpunkt.4/10
- April 2026Neu sortierenNach der Versöhnung führt ihr eine wöchentliche Sonntagsrunde ein; Entlastung im Alltag wird sichtbar und gewürdigt.7/10
- Mai–Juni 2026AusgeglichenerDie Initiative ist ausgeglichen, Streitfragen werden ruhiger verhandelt, die gemeinsame Reise prägt den Ton.8/10
8Themen
| Thema | Gewicht | Typische Tonlage |
|---|---|---|
| Alltagsorganisation | hoch | Sachlich und freundlich, meist reibungslos. |
| Zuneigung und Nähe | hoch | Warm und verspielt, viele Emojis. |
| Arbeit und Belastung | mittel | Angespannt und erklärend, besonders im März. |
| Hausarbeit | mittel | Konfliktanfällig, ab April wertschätzender. |
| Gemeinsame Pläne und Reisen | mittel | Vorfreudig und verbindend. |
| Zeit füreinander | mittel | Erst vermissend, später würdigend. |
| Familie | gering | Rücksichtsvoll und kompromissbereit. |
| Schlaf und Erholung | gering | Fürsorglich. |
9Stärken & Risiken
Stärken
- Stabiler, liebevoller Grundton mit viel Humor
- Hohe Reparaturfähigkeit nach Konflikten
- Konkrete gegenseitige Wertschätzung
- Ihr leitet aus Konflikten Veränderungen ab (Sonntagsrunde)
- Kompromissfähigkeit bei Familienthemen
Risiken und Belastungen
- Kreislauf aus Nachfragen und Rückzug in Stressphasen
- Ungleich verteilte Beziehungsinitiative, wenn einer von euch belastet ist
- Bedürfnisse kommen im Konflikt erst nach dem Vorwurf zur Sprache
- Knappe Antworten können als Desinteresse gelesen werden
10Deine Frage
„Warum fühle ich mich in stressigen Phasen so allein, obwohl wir eigentlich gut miteinander klarkommen?“
Der Chat legt nahe, dass dieses Gefühl weniger mit eurer Beziehung insgesamt zu tun hat als mit einem bestimmten Muster unter Druck. Im März geht die Gesprächsinitiative von Tom deutlich zurück (12 statt rund 20 Anstöße pro Monat), seine Antworten werden langsamer – im Median 24 statt 6 bis 8 Minuten – und knapper, und gemeinsame Abende fallen aus. Für dich heißt das: Die vielen kleinen Kontaktpunkte, die euren Alltag sonst verbinden, brechen weg, während du sie weiter anbietest.
Wichtig ist der Unterschied zwischen Verfügbarkeit und Zuneigung. Nichts im Verlauf deutet darauf hin, dass seine Zuneigung abnimmt; im Gegenteil, er sucht nach dem Streit aktiv die Versöhnung. Was in Stressphasen fehlt, ist ein Weg, Verbundenheit mit wenig Zeitaufwand zu zeigen. Genau dort setzen die Empfehlungen an: frühe, vorwurfsfreie Signale von dir und kurze emotionale Rückmeldungen von ihm.
11Empfehlungen
Das Bedürfnis vor den Vorwurf stellen
Für: Lena
Im März kam dein eigentliches Anliegen erst nach einer Verallgemeinerung – und ging in der Verteidigung unter. Im Mai hat der umgekehrte Weg sofort funktioniert.
- Achte auf erste Anzeichen von Frust, etwa ein inneres „schon wieder“.
- Beschreibe dann zuerst dein Gefühl und deinen Wunsch, nicht sein Verhalten.
- Formuliere eine konkrete, erfüllbare Bitte.
Ein Stress-Signal vereinbaren
Für: beide
In Belastungsphasen werden Antworten knapp, ohne dass klar ist, warum. Ein vereinbartes Signal macht Verfügbarkeit planbar und nimmt Druck heraus.
- Ein Wort oder Emoji festlegen, das heißt: „Ich bin im Tunnel, aber bei dir.“
- Dazu eine Zeit nennen, ab wann ausführlicher Kontakt möglich ist.
- Nach der Stressphase kurz zurückblicken, ob es geholfen hat.
Kurze emotionale Rückmeldungen
Für: Tom
Ein Wort oder ein Daumen reicht organisatorisch, emotional entsteht so leicht der Eindruck von Desinteresse.
- Bei persönlichen Fragen kurz auf das Gefühl eingehen, nicht nur auf die Sache.
- Auch in Stresswochen mindestens eine persönliche Nachricht am Tag.
Pause statt Abbruch
Für: beide
Der Satz über den fehlenden Kopf für die Diskussion beendete das Gespräch, ohne einen Rückweg zu nennen.
- Bei Überforderung eine Pause mit Zeitpunkt vorschlagen.
- Den Faden innerhalb von 24 Stunden selbst wieder aufnehmen.
Die Sonntagsrunde schützen
Für: beide
Sie hat nach dem März sichtbar geholfen und ist eure wirksamste gemeinsame Struktur.
- Einen festen Termin eintragen.
- Mit einer Wertschätzung der Woche beginnen.
- Ein Thema pro Runde, nicht alles auf einmal.
Lasten sichtbar verteilen
Für: beide
Hinter dem Streit um den Müll stand das Gefühl, allein zuständig zu sein.
- Wiederkehrende Aufgaben gemeinsam auflisten und aufteilen.
- Erledigtes kurz im Chat bestätigen – wie gut das wirkt, zeigt der April.
Die neue Initiative würdigen
Für: Lena
Seit Mai stößt Tom mehr Gespräche an; du hast das im Juni schon wertschätzend benannt. Das verstärkt die Entwicklung.
- Positive Veränderungen zeitnah ansprechen.
- Dank konkret machen: Was genau hat gutgetan?
12Gesprächsleitfäden
Wenn sich Frust über fehlende gemeinsame Zeit anstaut
- Ziel
- Nähe wiederherstellen, ohne Abwehr auszulösen
- Möglicher Einstieg
- Mir ist aufgefallen, dass ich mich in den letzten Tagen ziemlich allein fühle. Hast du kurz Zeit, darüber zu sprechen?
- Hilfreiche Sätze
- Mir fehlt gerade …
- Was würde dir helfen, damit wir uns trotzdem nah sind?
- Ich weiß, dass du gerade viel um die Ohren hast.
- Besser vermeiden
- Verallgemeinerungen wie „nie“ oder „immer“
- Mehrere Vorwürfe auf einmal
- Klärungen spät am Abend per Chat
Wenn ein Streit zu eskalieren droht
- Ziel
- Eine Pause einlegen, ohne das Thema fallen zu lassen
- Möglicher Einstieg
- Ich merke, dass wir uns gerade verhaken. Lass uns kurz durchatmen und um acht weiterreden.
- Hilfreiche Sätze
- Ich will dich verstehen, nicht recht haben.
- Was ist für dich gerade das Wichtigste daran?
- Habe ich richtig verstanden, dass …?
- Besser vermeiden
- Das Gespräch ohne Rückweg beenden
- Fakten gegeneinander aufrechnen
Wenn bei einem von euch eine Stressphase beginnt
- Ziel
- Erreichbarkeit und Erwartungen vorab klären
- Möglicher Einstieg
- Die nächsten zwei Wochen werden bei mir heftig. Wie schaffen wir es, dass du dich trotzdem nicht allein fühlst?
- Hilfreiche Sätze
- Ich melde mich spätestens um …
- Ein kurzes Herz heißt: Ich denk an dich.
- Der Sonntag gehört uns.
- Besser vermeiden
- Absagen ohne Ausblick
- Persönliche Fragen nur mit einem Emoji beantworten
134-Wochen-Plan
| Woche | Schwerpunkt | Aufgaben |
|---|---|---|
| Woche 1 | Bestandsaufnahme |
|
| Woche 2 | Bedürfnisse benennen |
|
| Woche 3 | Kleine Kontaktpunkte |
|
| Woche 4 | Verankern |
|
14Methodik & Grenzen
Grenzen dieser Analyse
Die Analyse beruht ausschließlich auf dem Textchat. Gespräche von Angesicht zu Angesicht, Telefonate, Tonfall und Mimik fehlen ebenso wie der Kontext eurer Lebenssituation. Gesendete Medien sind nicht einsehbar. Der Zeitraum umfasst sechs Monate und bildet nur einen Ausschnitt eurer Beziehung ab.
So entsteht der Bericht
Grundlage ist der exportierte Textverlauf. Kennzahlen wie Anteile, Antwortzeiten und Gesprächsanstöße werden exakt berechnet. Die inhaltliche Einordnung erstellt ein KI-Sprachmodell anhand eines strukturierten Analyserahmens für den Kontext „Beziehung & Partnerschaft“. Vor der Verarbeitung werden Namen durch Kürzel ersetzt und Kontaktdaten geschwärzt. Jedes Zitat wird automatisch auf sein wörtliches Vorkommen im Chat geprüft; nicht auffindbare Zitate werden entfernt.
Der Bericht beschreibt Kommunikationsmuster. Er ist keine psychologische Diagnostik, keine Therapie, keine Rechtsberatung und kein Gutachten. Medieninhalte, Tonfall und alles, was außerhalb des Chats geschieht, fließen nicht ein.
Wenn es dir nicht gut geht
TelefonSeelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenfrei, rund um die Uhr). Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 116 016. Hilfetelefon „Gewalt an Männern“: 0800 1239900. In akuter Gefahr: 110 oder 112.
Anhang: Nachrichten pro Monat
| Monat | Lena | Tom | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Jan 26 | 175 | 163 | 338 |
| Feb 26 | 160 | 167 | 327 |
| Mär 26 | 134 | 103 | 237 |
| Apr 26 | 193 | 175 | 368 |
| Mai 26 | 177 | 176 | 353 |
| Jun 26 | 156 | 146 | 302 |
Zwischentöne, Vorname Nachname, Musterstraße 1, 12345 Musterstadt. Bericht BEISPIEL.